Eishockey Ziele
Jürgen Klinsmann:
„Wir müssen jeden Spieler jeden Tag ein
Stück besser machen!“.
Um sportliche Ziele stecken zu können, müssen gewisse
Rahmenbedingungen in einem Verein vorhanden sein.
Eine der Vorrausetzungen sind engagierte
Trainer.
Seit einigen Jahren verfolgt die Abteilung das Prinzip der konsequenten
Trainerausbildung aus den eigenen Reihen. Durch diesen Ansatz ist es
gelungen, alle Mannschaften mit mindestens einem, wenn nicht mehreren
lizensierten Trainern auszustatten.
Um ein abwechslungsreiches Training gestalten zu können, wurde
in
den vergangen Jahren durch den Verein auch
eishockey-spezifisches
Trainingsequipement
beschafft, welches durch alle Mannschaften genutzt wird.
Eishockey ist ein Sport, der das ganze Jahr betrieben wird. Im Sommer
wird für alle Mannschaften ein für die Wintersaison
optimiertes Training angeboten, welches zur Eissaison hin intensiviert
wird.
Leider gibt es in Ottobrunn keine
überdachte
Eisfläche,
so dass eine vernünftige Saisonvorbereitung in anderen
Eisstadien
durchgeführt werden muss, um auf den Punkt hin alle
Eishockeymannschaften in den Punktspielbetrieb führen zu
können.
Auf der Grundlage des Breitensports werden die Mannschaften
leistungsorientiert gefördert.
Dazu
wird als
Förderungskonzept
das nebenseitig beschriebene
Pyramidensystem
genutzt, welches bei den Jüngsten auf einer
breiten Basis aufsetzt und die Anforderungen mit den damit verbunden
Fertigkeiten bis zu den Junioren hin definiert wird.
Pyramidenkonzept
Bei den Jüngsten bedeutet dies vor allem die
Ausbildung des Eislaufens, auch unter Berücksichtigung
spielerischer Elemente und die Entwicklung der Scheibenführung
aus
dem Stand in die Bewegung.
Ein nächster Schritt in der Entwicklung ist die Intensivierung
des
Eislaufens und die Einübung von spezifischen Spielsituationen,
verbunden mit einem drillbedingten Positionstraining.
Die nächste Ausbildungsstufe beinhaltet Vor- und
Rückhandpässe aus der Bewegung mit entsprechender
Scheibenannahme und Verbesserung der Schusstechnik. Erstes taktisches
Verhalten mit Körpertäuschung wird ebenso vermittelt.
In der nächsten Ebene wird das bereits erlernte taktische
Verhalten mit höherem Tempo umgesetzt und durch
Individualtraining
ergänzt. Die Stärkung der Teamfähigkeit
steht daneben
als zusätzlicher Baustein der Ausbildung.
Danach erfolgt die Förderung des athletisch
körperlichen
Verhaltens im Spiel und die konsequente Anwendung des Wechselns
zwischen defensivem und offensivem Verhalten bei hohem Tempo.
Als letzte Ebene der Pyramide in der Nachwuchsarbeit gilt das
Einüben von Spielzügen in Anlehnung an das taktische
Konzept
der Seniorenmannschaft, um einen fließenden Übergang
der
Nachwuchsmannschaften in den Seniorenbereich zu ermöglichen.
Die Umsetzung des Konzepts erfolgt durch die Koordination der
zu
erstellenden Trainingspläne und deren Überwachung.
Um eine individuelle Förderung einzelner Spieler zu
ermöglichen, werden diese dem BEV gemeldet. Zurzeit nehmen 4
Nachwuchsspieler des ERSC Ottobrunn regelmäßig an
Trainingsmaßnahmen des Verbandes teil.
Daneben werden altersklassenübergreifende Trainingseinheiten
im
Verein angeboten, um die Fähigkeiten aller Spieler zu
fördern.
Über
uns Eishockey
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Nikolaus
Neumann |
Eishockey
Historie
Die Geschichte des Eishockeys in Ottobrunn ist
natürlicherweise an die Geschichte des Eisstadions aufs Engste
verknüpft.
1982, vier
Jahre nach der
Einweihung des Eisstadions am Haidgraben, wurden vier Mannschaften
für den Punktspielbetrieb beim BEV gemeldet. 3 Jahre
später
spielten drei der fünf Mannschaften in den höchsten
bayerischen Spielklassen.
108 Punktspiele absolvierten die Eishockeymannschaften in der Saison
1989 /1990 mit
6 Mannschaften. 1991 wurde die Schülermannschaft des ERSC
Ottobrunn deutscher Vizemeister. 1992, 20 Jahre nach Gründung
des
ERSCO, spielten alle Mannschaften der Eishockeyabteilung auf
höchstem bayerischem Niveau.
1994 gab es
wieder eine
Seniorenmannschaft. Daneben nahmen eine Damenmannschaft und 6
Nachwuchsmannschaften am Punktspielbetrieb teil. Aber nicht nur im
Punktspielbetrieb wurde die Eishockeyabteilung aktiv, zum selben
Zeitpunkt führte der ERSCO 3 Hobbymannschaften auf der Liste
der
aktiven Mannschaften; insgesamt waren es 1994 elf Mannschaften.
1995
spielten mehrere Nachwuchsteams in der Bayernliga, die Junioren (U20)
wurden Meister.
1996 stieg
die
Seniorenmannschaft in die Landesliga auf. Leider gab es zum diesem
Zeitpunkt nur 4 Mannschaften im Nachwuchsbereich. Um weiter im
Spielbetrieb zu bleiben, wurden Spielgemeinschaften gegründet.
Pünktlich zum 25 jährigen Vereinsjubiläum
qualifizierte
sich die 1. Mannschaft für die Aufstiegsspiele zur Bayernliga
und
stieg zur Saison 1998/99 in die Bayernliga auf.
2000: In der
Eishockeyabteilung
des ERSC Ottobrunn gründeten sich die Twisters. Die
Damenmannschaft beendete die erste Saison als Tabellenerster. Es waren
wieder 8 Mannschaften im Spielbetrieb
Anfang des neuen Jahrtausends schaffte es die Jugendmannschaft (U16) in
die Landesliga. In den darauffolgenden Jahren gab es immer Berg und
Talfahrten in Bezug auf die sportlichen Leistungen der
Eishockeyabteilung.
2004
spielten die Twisters das
erste Mal in der Damenbundesliga. Durch Umstrukturierung der Liga war
es aber nur unter gewaltigen Kraftanstrengungen für den ERSCO
möglich, dieses Niveau zu halten. Am Ende der Saison
2008/2009 endete das
Kapitel der Damenmannschaft.
Die Saison
2009/2010
endete
für 2 Nachwuchsmannschaften sehr erfolgreich. Die Knaben und
die
Kleinschüler werden die nächste Saison in die
nächsthöhere Leistungsklasse spielen. Die 1.
Mannschaft
verbleibt nach einer desaströsen Saison in der
Landesliga.